Buchpräsentation

Technikmuseen in Deutschland

Ihr Wegweiser durch Deutschlands Techniklandschaft

 

 

 

 

“Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.”

                                                   Helmut Kohl, 01.06.1995

 

Es gleicht einer Reise durch die Zeit, die Bedienung eines Feuerzeugs oder das Entfachen eines Lagerfeuers. Und doch ist es reine Selbstverständlichkeit und ein fester Bestandteil in unserem Leben. Mit der “Entdeckung” des Feuers in der Steinzeit nahm alles seinen Lauf. Die ersten technischen Errungenschaften wie Steinwerkzeuge und Holzgeräte waren geboren. Niemand hatte jemals geahnt, dass es viele tausend Jahre später möglich sein wird, mit Künstlicher Intelligenz zu interagieren. Die Geschichte der Technik ist faszinierend und bedeutsam zugleich. Haben wir doch vor allem in den letzten Jahrhunderten eine rasante Entwicklung erlebt. So sind von der Erfindung des ersten funktionsfähigen Fernsprechers (Philip Reis / 1861) bis zur Vorstellung des ersten erfolgreichen Tablet-Computer von Apple (2010) gerade einmal 169 Jahre vergangen. Nüchtern betrachtet ein Katzensprung auf der Zeitschiene der Menschheitsgeschichte.

Unsere Historie strotzt vor technnischer Innovation sowie einmaligen Kreationen. Von der Steinzeit über die Eisenzeit, entlang der instrustiellen Revolution bis hin zum 21. Jahrhundert und der damit einhergehenden Digitalen Revolution stand stehts die Entwicklung im Vordergrund. Der Fortschritt. So entwuchs die Menschheit ihren Kinderschuhen und lernte sogar das Fliegen.

Brenntechniken, Glasherstellung, alchimistische Forschung, Blockdruck. Sehhilfen, Spinnräder, Uhren, Rechenmaschinen, industrielle Produktionsmaschinen und Digitalkameras. Die Liste unseres Ideenreichtums ist lang und lässt sich fast endlos fortführen. Nun liegt es an jedem Einzelnen, das Vergangene zu bewahren und vor allem zu verstehen.

Aber wie? Und wo? Werden doch überholte Techniken ersetzt und verschwinden aus aus unserem Alltag sowie den Produktionsstätten der Unternehmen. Was heute noch heiß im Trend liegt und als modernste Handwerkskunst gilt, ist nicht selten morgen schon wieder obsolet und wird substituiert. Genau an diesem Punkt betreten die zahlreichen Museen des Bundesgebietes das Rampenlicht.

Ein Museum zu besuchen ist, wie einen Schritt zurück zu gehen. Nur, dass man auch gleichzeitig einen Schritt nach vorn macht

Von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen erstreckt sich eine unvergleichliche Museumslandschaft, gefüllt mit Schätzen und Eckpfeilern der Technikgeschichte, innovativer Errungenschaften und wundersamer Apparaturen. Deutschlands Technikmuseen bieten die wertvolle Möglichkeit, Erfindungen sowie Entwicklungen vom Automobil bis hin zum Zeppelin nicht nur visuel zu erfahren, sondern auch interaktiv zu erleben. Egal ob Technikbegeisterte, Geschichtsinteressierte oder passionierte Hobbytüfftler, in den mehr als 757 einzigartigen Technikmuseen in Deutschland gilt es, eine Reise durch die Epochen unserer Zeit anzutreten und das, was gewesen ist, neu kennenzulernen.

Aus diesem Grund verstehen wir von Technikmuseen-Deutschland es als unseren Auftrag sowie unsere Pflicht, nicht nur ein Sammelsurium zusammenzustellen. Nein. Wir möchten dabei helfen, die Geschichte der Technik nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir wollen Museen unterstützen, indem wir Ihnen eine Bühne bieten und den öffentlichen Bekanntheitsgrad erhöhen. Wir streben danach, jedem Museumsliebhaber und Wissensdurstigen eine umfassende Quelle zur Verfügung zu stellen, um die nächste individuelle Zeitreise planen zu können. Entdecken Sie Technikmuseen aus allen 16 Bundesländern und erfahren Sie wichtige Kennzahlen und Hintergrundgeschichten, erhalten Sie spezielles Wissen über besondere Exponate und bedeutsame Ausstellungsstücke. Unterstützen Sie die Museumslandschaft in Deutschland und tragen somit zum Erhalt unserer Kultur bei.

 

 

Über den Autor

 

 

Christoph Löbbing ist Inhaber einer Marketingagentur mit angeschlossenem Callcenter und arbeitet schon seit vielen Jahren in der musealen Szene als Marketingfachmann. Er versorgte die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZM), den Dumont-Reiseverlag und vergab Lizenzen für Suchmaschinen Navigationssysteme für Museums- und Ausstellungsdaten.

Letztlich ist Christoph Löbbing auch Autor des Buches Biographische Museen und wird durch dieses Projekt neue Museumsbesucher zu den teilnehmenden Häusern lotsen und Interesse an weiteren Kultureinrichtungen wecken.

 

Vorläufige Daten zum Buch:

  • Din A5 / Farbe
  • ca. 300 Seiten
  • UVP: 17,95 €
  • Auflage 5.000 Exemplare (durch weitere Bestellungen der Museen ggf. etwas höher)
  • Erhältlich in teilnehmenden Museen und hier im Portal
  • Erscheint voraussichtlich Winter 2020